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Vertreter des Regimes ruft zu einem ähnlichen Massaker wie 1988 auf, um Proteste zu unterdrücken |
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Tuesday, 24 August 2010 00:00 |
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Am 22. Jahrestag des Massakers von 1988 an politischen Gefangenen im Iran, rief ein Vertreter des Regimes, der dem obersten Führer der Mullahs nahe steht, zu einem ähnlichen Massaker auf, um „die Aufwiegler zu neutralisieren“ und bezog sich damit auf die landesweiten iranischen Bürgerproteste.
1988 wurden mehr als 30.000 politische Gefangene vom iranischen Regime ermordet. Menschenrechtsorganisationen bezeichneten dies als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der staatlichen Zeitung Raja News vom Samstag zu Folge, sagte Mullah Hamid Rohani, ein früheres Mitglied im Stab des Regimegründers Khomeni:“ Der Umgang des Imam (Khomeini) im Jahre 1988 muss wiederholt werden, um die aktuellen Aufwiegler zum Schweigen zu bringen.“ Rohani ergänzte:“ Khomeini sagte, dass diese Gefangene, die auf ihrem politischen Standpunkt beharren, vor Gericht gestellt, bestraft und hingerichtet werden müssen. Die damaligen Erhängungen haben die Aufwiegler für eine Zeit still gemacht und Ruhe einkehren lassen. Ich denke, im Zuge der aktuellen Aufstände gilt, wenn kein klarer und revolutionärer Standpunkt wie 1988 umgesetzt wird, dann wird das Problem weiter bestehen“. Er bezog sich mit diesen Aussagen auf die Anti – Regime Proteste nach der Wahl im Juni 2009. |
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Iran: Todesurteil für Farah Vazehan, die während der Aufstände verhaftet wurde |
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Thursday, 26 August 2010 00:00 |
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Es gibt glaubhafte Berichte darüber, dass die Todesstrafe für Frau Farah (Elmira) Vazehan einen neuen Abschnitt der Brutalität und Frauenverachtung des religiös faschistoiden Regimes im Iran darstellt. Frau Vazehan wurde wegen Familienkontakten zu Bewohnern aus Ashraf verhaftet. Zusätzlich zur Todesstrafe wurde sie zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Sie wurde zusammen mit zwei ihrer Kinder am 29. Dezember 2009, zwei Tage nach den Aufständen zum Ashura Tag, von Agenten des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) verhaftet, nachdem diese eine brutale Hausdurchsuchung durchführten. Sie verbrachte mehr als einen Monat in Einzelhaft und wurde für die Zustimmung eines Geständnisses im Fernsehen psychologisch und physisch gefoltert. Ihre Kinder verbrachten ebenfalls einige Zeit in Einzelhaft, damit sie gegen ihre Mutter „aussagen“. |
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Amnesty International: Journalistin Shiva Nazar Ahari droht Todesstrafe |
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Monday, 23 August 2010 00:00 |
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Iran UA-347/2009-5
Index: MDE 13/086/2010 23. August 2010 URGENT ACTION Gegen die Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Shiva Nazar Ahari wurde offenbar wegen "Feindschaft mit Gott" (moharebeh) Anklage erhoben. Für diese "Straftat" kann die Todesstrafe verhängt werden. Die nächste Anhörung ist für den 4. September 2010 angesetzt. Shiva Nazar Ahari ist eine gewaltlose politische Gefangene, die allein aufgrund der friedlichen Wahrnehmung ihrer Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit in Haft gehalten wird. |
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Iran: Politischer Gefangener stirb unter der Folter, Mutter setz sich selbst verbrennen |
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Thursday, 26 August 2010 00:00 |
Ein politischer Gefangener der nordwestiranischen Stadt Oroumieh wurde am Sonntag unter der Folter getötet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Herana am Dienstag. Bahman Massoudi, der in Einzelhaft saß, wurde Berichten zu Folge nach einem Schlag mit einem Schlagstock von Agenten des iranischen Regimes ermordet. Der Mörder trug den Namen Khanzadeh. Nach Bekanntgabe der brutalen Ermordung versuchte sich die Mutter von Herr Massoudi aus Protest vor dem Zentralgefängnis in Oroumieh, wo ihr Sohn getötet wurde, selbst in Brand zu setzen. |
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Aufruf zur Beendigung der medizinischen Belagerung von Ashraf – Rettet das Leben von Mehdi Fathi |
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Saturday, 21 August 2010 00:00 |
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Presseerklärung – DRINGEND
Das Lager Ashraf, die Wohnstätte für Mitglieder der iranischen Opposition im Irak, wurde von einer irakischen Arbeitsgruppe, deren Aufgabe in der Unterdrückung der Bewohner von Ashraf besteht, medizinischen Restriktionen unterworfen, die weithin Besorgnis hervorgerufen haben. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, daß Patienten mit kritischem Gesundheitszustand die Aufnahme in Fach-Krankenhäuser verweigert wird. Einer von ihnen ist Herr Mehdi Fathi; er leidet unter Nieren-Krebs; sein Gesundheitszustand ist kritisch. Er hat bereits eine Niere verloren. Denn das besagte irakische Komitee hat seiner Behandlung Hürden in den Weg gesetzt; die Nierenoperation wurde verzögert. Irakischen Fachärzten zufolge muß er sofort operiert werden; jeder Aufschub würde sein Leben gefährden. Seine Verlegung in ein Fachkrankenhaus wird seit einiger Zeit von besagtem Komitee hintertrieben. |
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Politischem Gefangenen wurde bei der Vernehmung die Zunge herausgerissen |
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Saturday, 21 August 2010 00:00 |
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Bei einer Vernehmung wurde einem kurdischen politischen Gefangenen im berüchtigten Teheraner Evin Gefängnis die Zunge herausgerissen, verlautet es aus Quellen. Sein Zustand ist kritisch.
Wie die Website 24-Katjemir und die Nachrichtenagentur Dijleh berichteten, wurden Matin Arjani, einem Bewohner aus Bateman im türkischen Teil von Kurdistan bei einer Vernehmung im Evin Gefängnis die Zunge herausgerissen.Im vergangenen Jahr erlitt er zwei Hirnschläge, worauf hin er gelähmt und nicht mehr gehfähig war. Der Bruder des politischen Gefangenen äußerte gegenüber der Nachrichtenagentur Dijleh: „Ich war vier Mal im Iran, um meinen Bruder zu sehen. Matin wird ständig gefoltert und ist die meiste Zeit in Einzelhaft. Sie haben ihm die Zunge herausgerissen. Er wird nicht behandelt und sein Zustand ist jetzt lebensbedrohlich.“ |
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Iranerin wegen Teilnahme an friedlichen Demonstrationen gegen das Regime zum Tode verurteilt |
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Tuesday, 17 August 2010 00:00 |
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Eine von den politischen Gefangenen, die während der Proteste des Ashura-Tages, am 27. Dezember 2009, im Iran verhaftet wurden, wurde zu der unmenschlichen Strafe des Erhängens verurteilt. Die politische Gefangene Farah (Elmira) Vazehan wurde außerdem zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldbuße verurteilt.
Die Familie und der Anwalt von Frau Vazehan haben wiederholt gegen das Verfahren protestiert. Frau Vazehan wird derzeit in der Frauenabteilung des berüchtigten Evin-Gefängnisses festgehalten und wurde nach fast acht Monaten Haft zum Tode verurteilt. Die Ermittlungsbehörden des iranischen Regimes legten der politischen Gefangenen zur Last, sie habe von den beispiellos populären Protesten Fotos und Videos gemacht; auch Kontakte mit der Haupt-Opposition warfen sie ihr vor. |
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Arzhang Davoudis körperlicher Zustand nach fast einem Monat Hungerstreik kritisch |
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Friday, 13 August 2010 00:00 |
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Human Rights and Democracy Activists in Iran (HRDAI) zufolge hat der körperliche Zustand des politischen Gefangenen Arzhang Davoodi nach fast einem Monat Hungerstreik einen kritischen Punkt erreicht. Davoodi befindet sich seit mittlerweile 28 Tagen im Hungerstreik; er ist in Abteilung des Gefängnisses Rajai Shahr (auch bekannt unter dem Namen Gohardasht) in der Stadt Karaj inhaftiert. Er hat mehr als 10 kg Gewicht verloren und kann sich kaum noch bewegen. Er leidet unter niedrigem Blutdruck, Schwindel, Kopfschmerzen und nachlassender Sehkraft. Sein Leben ist ernsthaft in Gefahr. Davoodi begann seinen Hungerstreik am 15. Juli 2010, um gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu protestieren. Er fordert die Wiederherstellung seiner Grundrechte, u. a. die Aufhebung des gegen ihn verhängten Besuchs[verbots], das Recht auf angemessene medizinische Versorgung, Beendigung der Beschlagnahmung seines Hauses, Einleitung von Untersuchungen zu seinen Beschwerden über den Gefängnisleiter von Rajai Shahr, Ali Haj Kazem. |
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Maryam Ghorbanzadeh: Zwangsabtreibung im 6. Monat, akute Hinrichtungsgefahr |
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Friday, 13 August 2010 00:00 |
Javid Kian, dem Anwalt der 25jährigen Maryam Ghorbanzadeh zufolge haben Justizoffizielle (vor allem Saeed Mortavavi) in einem Schreiben an Geheimdienst- und Sicherheitsstellen der Justiz ["Judiciary intelligence and security"] beschlossen, dass der Fall Maryam Ghorbanzadeh gelöst werden müsse, damit man sich mit dem Fall von Sakineh Mohammadi Ashtiani befassen kann. Javid Kian sagte gegenüber Rooz: „Sämtliche Aufmerksamkeit konzentriert sich auf den Fall von Sakinez Mohammadi Ashtiani, während das Leben von Frau Ghorbanzadeh in Gefahr ist. Im Gefolge der Proteste gegen das Steinigungsurteil Ashtianis haben (die Behörden) das Urteil gegen Frau Ghorbanzadeh von Steinigung in Tod durch Erhängen umgewandelt. Das Urteil wurde bereits an die Vollstreckungsstelle übersandt. Sie kann jeden Moment hingerichtet werden.“ |
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Mehr als 70 Gefangene in Mashhad unerwartet hingerichtet |
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Sunday, 15 August 2010 00:00 |
Iran: Mehr als 100 Hinrichtungen in Mashhad in den letzten Monaten Das iranische Regime hat in den letzten Monaten in der nordostiranischen Stadt Mashhad mehr als 100 Menschen hinrichten lassen. Das sagte am Dienstag eine Menschenrechtsgruppe. Die internationale Kampagne für Demokratie im Iran veröffentlichte eine Erklärung, in der sie sich auf eine „glaubhafte Quelle“ bezieht, die sagte, dass jede Woche Duzende Menschen, die zum Tode verurteilt sind, im Vakil – Abad Gefängnis in Mashhad hingerichtet werden. Das iranische Regime hängte viele von ihren wegen angeblichem „Drogenhandels“. „Allein letzten Mittwoch wurden 68 Menschen hingerichtet und weitere werden in den nächsten Wochen gehängt“, heißt es in der Erklärung. |
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